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aus: Frederic Vester, Leitmotiv vernetztes Denken – Für einen besseren Umgang mit der Welt, München 1988, S. 41.

Ringvorlesung zur Postwachstumsökonomie
an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
für HörerInnen aller Fakultäten und Gäste

Die lange gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt. Weiterhin scheint ein auf permanente ökonomische Expansion getrimmtes System kein Garant für Stabilität und soziale Sicherheit zu sein. Darauf deutet nicht nur die derzeitige Eskalation auf den Finanzmärkten hin, sondern auch die Verknappung jener Ressourcen („Peak Everything“), auf deren unbegrenzter und kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte. Folglich ist es an der Zeit, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Die zu diesem Zweck initiierte Ringvorlesung versteht sich als Forum für Vorträge, Diskussionen und den Gedankenaustausch rund um Fragen wie: Was wären die Merkmale einer Ökonomie jenseits permanenten Wachstums? Welcher Wandel, welche Institutionen, welche Konsum- und Produktionsmuster gingen damit einher? Welche Wege führen in eine Wirtschaftsordnung, die auch ohne permanentes Wachstum für soziale Stabilität sorgen könnte?

Diese Ringvorlesung wird von der Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung
gemeinsam mit der
Vereinigung für Ökologische Ökonomie veranstaltet.
Im Sommersemester 2014 ist sie Teil des >
Stream towards Degrowth< im Vorfeld der
>
Internationalen Degrowth-Konferenz< die vom 2. bis 6. September 2014 in Leipzig stattfindet.

Niko Paech:
Grundzüge einer Postwachstumsökonomie

Niko Paech:
Eine Ökonomie jenseits des Wachstums
The Economy In The Aftermath Of Growth

Keynes’ Bancor-Plan in deutscher Übersetzung

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